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Tech-Leader sind sich einig: Im KI-Wettbewerb entscheidet Vertrauen, nicht Leistungsstärke

  Europas KI-Wettbewerbsvorteil liegt in der Vertrauensarchitektur nicht in der Modellgröße, betonen Aussteller der GITEX AI EUROPE 2026

Berlin, 16. Juni 2026. Europas KI-Wettbewerb tritt in eine entscheidende neue Phase ein. Nach Jahren, in denen größere Modelle, schnellere Pilotprojekte und technologische Durchbrüche im Vordergrund standen, hat sich die Ausgangslage grundlegend verändert. Die zentrale Herausforderung für Unternehmen ist nicht mehr die Leistungsfähigkeit der

KI-Systeme sondern das Vertrauen in sie. Je mehr Organisationen Künstliche Intelligenz in geschäftskritische Prozesse überführen, desto stärker verschiebt sich die Diskussion in den Führungsetagen von Funktionalität zu Glaubwürdigkeit.

Dieser Wandel steht im Mittelpunkt der GITEX AI EUROPE 2026, die vom 30. Juni bis 1. Juli auf dem Gelände der Messe Berlin stattfindet. Eine neue Generation von Technologieunternehmen zeigt dort, wie eine belastbare Vertrauensarchitektur für

KI-Systeme aussieht und was das für Governance, Transparenz und Sicherheit bedeutet.

Europas prominenteste Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft diskutieren das sensible Gleichgewicht zwischen Souveränität, Compliance und der Skalierung von KI-Lösungen. Einblicke in die Vertrauensschicht, die alle KI-Anwendungen heute prägt, liefern dabei H.E. Willemijn Aerdts, Niederländische Ministerin für Digitales und Digitale Souveränität, sowie Christiane Kirketerp de Viron, Amtierende Direktorin für Digitale Gesellschaft, Vertrauen und Cybersicherheit bei der Europäischen Kommission.

Die Infrastruktur hinter zuverlässiger KI

Während generative KI weiterhin die Öffentlichkeit dominiert, zeichnet sich im europäischen Technologieökosystem ein bedeutender Trend ab: Unternehmen, die sich auf die Infrastrukturschicht unterhalb der KI selbst konzentrieren, gewinnen stark an Bedeutung.

Cybersicherheit, Compliance-Automatisierung, Digital Trust, souveränes Datenmanagement und Cyber-Resilienz – das sind die Technologien, die darüber entscheiden, ob KI-Systeme auditierbar sind, Daten verifiziert werden können und intelligente Systeme sicher im großen Maßstab betrieben werden können.

Zu den Ausstellern der GITEX AI EUROPE gehört 3rdComply. Die KI-gestützte Plattform des Unternehmens automatisiert die Bewertung von Cyberrisiken bei Drittanbietern und unterstützt Organisationen bei der Einhaltung wachsender Compliance-Anforderungen gemäß Regularien wie NIS2, DORA und ISO 27001.

„KI sollte nicht dazu genutzt werden, dysfunktionale Prozesse zu beschleunigen“, sagt Ferry Haris, CEO und Gründer von 3rdComply. „Sie sollte uns den Mut geben, zu hinterfragen, ob ein Prozess überhaupt noch notwendig ist.“

Angesichts wachsender regulatorischer Anforderungen in Europa sieht Haris KI als Multiplikator für überlastete Cybersicherheits- und Compliance-Teams ein Werkzeug, das Komplexität beherrschbar macht, ohne dass Unternehmen im gleichen Maße Personal aufbauen müssen.

Zertifizierte Datenfundamente als Voraussetzung für KI

Eine weitere zentrale Herausforderung für Unternehmens-KI ist das Vertrauen in die zugrundeliegenden Daten selbst. Das italienische Digital-Trust-Unternehmen Notarify


adressiert dies mit Technologien zur Verifizierung von Produkten, Dokumenten und Compliance-Nachweisen, bevor diese in KI-Systeme einfließen.

„Die Unternehmen, die am meisten von KI profitieren werden, sind nicht einfach jene, die KI-Tools schneller einführen“, sagt Federico Monti, CEO und Gründer von Notarify. „Es werden die Unternehmen sein, die zuerst eine vertrauenswürdige, zertifizierte und gut strukturierte Datenumgebung aufbauen.“

Auf der GITEX AI EUROPE präsentiert Notarify zwei Lösungen: NotariPassport eine Blockchain-basierte Lösung für den Digital Product Passport sowie NotariDrive, eine manipulationssichere Plattform zur Dokumentenzertifizierung.

Mit dem Fortschritt europäischer Digital-Product-Passport-Initiativen und der Ausweitung der Souveränitätsagenda wächst die Nachfrage nach verlässlichen Rückverfolgungssystemen. Gefragt sind Lösungen, die verifizierbare Nachweise, zertifizierte Dokumentation und lückenlose Produktinformationen über zunehmend komplexe Lieferketten hinweg bereitstellen.

Für Monti weist auch die europäische Sovereign-Cloud-Initiative im Volumen von 180 Millionen Euro in dieselbe Richtung: „Die souveräne Cloud liefert die Infrastrukturschicht – aber Unternehmen brauchen zusätzlich eine Vertrauensschicht: zertifizierte Dokumente, verifizierte Produktdaten, Blockchain-basierte Nachweise und Compliance by Design.“

Souveräne Infrastruktur und Cyber-Resilienz

Eternal Web präsentiert das Eternal AI Studio eine Plattform, die Organisationen dabei unterstützt, mit mehreren KI-Modellen zu arbeiten und gleichzeitig die Kontrolle über sensible Unternehmensdaten in der Private Cloud zu behalten.

„Unternehmen können das volle Potenzial ihrer Daten mit KI nicht ausschöpfen, weil es zu komplex, zu fragmentiert und zu risikoreich ist, dies alleine zu tun“, sagt Nirav Shah, Gründer und Director von Eternal Web. „Sichere und souveräne digitale Infrastruktur wird das Fundament sein, auf dem die nächste Generation von KI, Automatisierung und digitalen Diensten aufgebaut wird.“

Cyber-Resilienz entwickelt sich zu einer weiteren zentralen Säule der

KI-Unternehmensfähigkeit. Die StateWarden-Plattform des Ausstellers Cyberprime kombiniert speichersichere Softwareentwicklung, Post-Quanten-Kryptografie und Zero-Knowledge-Architektur, um wachsenden Bedenken hinsichtlich zukünftiger Cyberbedrohungen und Infrastrukturresilienz zu begegnen.

„Der eigentliche Mehrwert von KI liegt im Schutz kritischer Infrastrukturen und der Früherkennung von Bedrohungen, bevor aus Bedrohungen Sicherheitsvorfälle werden“, sagt Matt Rodak, Gründer und Systems Architect bei Cyberprime. „Europa braucht keine weiteren aufgeblähten Enterprise-Software-Schichten; wir brauchen unabhängigen, systemnahen Code, der von Grund auf sicher ist.“

Europas KI-Markt tritt in eine neue Ära ein

Resilienz, Souveränität und langfristiges Vertrauen werden zu zentralen Anforderungen je mehr Unternehmen sich auf KI-gestützte Bedrohungsszenarien und die Sicherheitsherausforderungen des Quantenzeitalters vorbereiten.

Die GITEX AI EUROPE 2026 bringt Entscheidungsträger:innen aus Politik, Investorenkreisen und der Technologiebranche zusammen und macht diesen prägenden


Marktwandel sichtbar. Die nächste Phase der KI wird nicht von den Unternehmen gewonnen, die die leistungsfähigsten Modelle entwickeln. Sie wird von jenen gewonnen, die die Digital-Trust-Schicht aufbauen, die KI im großen Maßstab erst ermöglicht.

Ausrichter ist inD, globaler Organisator der GITEX-Events. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin sowie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Die GITEX AI EUROPE vereint 950 Unternehmen und Start-ups, mehr als 600 Investoren mit einem verwalteten Vermögen von über 1 Billion US-Dollar sowie über 150 internationale Referenten.

 

 

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Weitere Informationen: www.gitexeurope.com

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Hashtag: #GITEXAIEUROPE

 

 

Über GITEX AI EUROPE 2026

Die GITEX AI EUROPE 2026 ist Europas branchübergreifendes Technologieevent und findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 auf dem Gelände der Messe Berlin statt. Die erfolgreiche Premiere 2025 führte internationale Unternehmen, KMU, Start-ups, Investoren und Entscheidungsträger der globalen Technologiebranche zusammen. Mit ihrer zweiten Ausgabe vertieft die Veranstaltung ihre Rolle als globale Plattform für Europas Digitalwirtschaft. Sie vereint Expertise aus den Bereichen KI, Quantencomputing, Rechenzentren, Cloud, Cybersicherheit, Nachhaltigkeitstechnologien und weiteren Zukunftsfeldern. Mit eigenen Ausstellungsbereichen für Unicorns, Scale-ups und KMU fördert GITEX AI EUROPE gezielt das Start-up-Ökosystem – unter anderem durch North Star Europe, die europäische Ausgabe des weltweit größten und bestbewerteten Start-up-und Investorenevents. Die Veranstaltung wird von inD, dem globalen GITEX-Veranstalter, organisiert, von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt sowie von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie gefördert. Weitere Informationen unter: www.gitexeurope.com

 

 

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Gareth Wright, AVP PR and Communications, inD | [email protected]